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Vertragsabwicklung und Notartermin

Erst mit Unterzeichnung des Kaufvertrags beim Notartermin kommt der Verkauf einer Immobilie zum rechtskräftigen und erfolgreichen Abschluss. Bei einem persönlichen Termin wird der Vertragsentwurf besprochen und erkärt, bis keine Fragen mehr offen sind!

Gut zu wissen

  • Der Hausverkauf ist nur mit Abschluss des Notarvertrags rechtskräftig.

  • Der Vertragsentwurf wird einige Tage vor dem Termin zur Ansicht zugestellt.

  • RÄTZER IMMOBILIEN kümmert sich um alle Einzelheiten rund um den Notartermin.

 

1. Vorbereitung des Notartermins

Vereinbarung eines Notartermins

Nach Abschluss der Preisverhandlungen vereinbaren wir für die Vertragsparteien einen Notartermin. Rechtskräftig ist ein Kaufvertrag erst mit der notariellen Beurkundung. Der Käufer trifft üblicherweise die Notarwahl.

Im Auftrag des Käufers übergeben wir dem Notar alle notwendigen Vertragsdetails, damit der passende, vereinbarte Kaufvertrag als Entwurf erstellt werden kann.

 


WIR BEGLEITEN SIE ZUM NOTARTERMIN!


 

2. Ablauf Notartermin

 

Zu Beginn sind dem Notar die gültigen Personalausweise und die Steuer ID der Vertragsparteien vorzulegen. Bei Beteiligung eines Unternehmens muss auch der aktuelle Handelsregisterauszug vorliegen. Während der Notar den Vertragsentwurf verliest und dabei juristische Begriffe erläutert, besteht die Möglichkeit, offene Fragen zu besprechen. Scheuen Sie sich nicht Unklarheiten anzusprechen. Der Notar ist verpflichtet, sie umfassend und neutral zu beraten. Falls noch Korrekturen am Vertragswerk notwendig werden, trägt der Notar sie in den originalen Vertragsentwurf ein. Anschließend unterschreiben Käufer und Verkäufer den Kaufvertrag. Durch Unterschrift des Notars ist der Vertrag notariell beglaubigt und somit rechtskräftig. Käufer und Verkäufer erhalten später einen korrigierten Vertrag, der durch ein Notarsiegel zusammengehalten wird. Das mit den handschriftlichen Änderungen des Notars versehene Verlesungsexemplar des Vertrags verbleibt im Notararchiv.


WIR ORGANISIEREN FÜR SIE ALLE AUFGABEN RUND UM DEN NOTARTERMIN!


 

3. Abwicklung Kaufvertrag 

Eintragung einer Auflassungsvormerkung beim Grundbuchamt

Nach dem Notartermin veranlasst der Notar beim Grundbuchamt eine Auflassungsvormerkung. Die Auflassung in Abteilung II des Grundbuchs ist (neben der Eintragung im Grundbuch) Bestandteil der Grundstücksübereignung. Die Auflassungsvormerkung dokumentiert den Anspruch des Käufers auf die Eigentumsübertragung und blockiert alle weitern Unternehmungen, die die Immobilie betreffen.

Veräußerungsanzeige und Unbedenklichkeitsbescheinigung

Der Notar muss der Grunderwerbsteuerstelle des zuständigen Finanzamtes eine Veräußerungsanzeige zusenden (§ 18 Grunderwerbsteuergesetz GrEStG), in der die steuerlich relevanten Daten des Kaufvertrages aufgeführt sind. Daraufhin fordert das Finanzamt den Käufer zur Zahlung der Grunderwerbsteuer auf. Nach Zahlung der Steuer durch den Käufer (für die aber auch der Verkäufer gemäß § 13 Nr. 2 GrEStG haftet), übersendet das Finanzamt dem Notar eine „Unbedenklichkeitsbescheinigung“, ohne die nach § 22 Absatz 1 GrEStG eine Umschreibung des Eigentums auf den Käufer nicht erfolgen darf.

Verzichtserklärungen Vorkaufsrecht

  • Gemeinde
    Nach § 24 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) könnte der Gemeinde bei einer Grundstücksveräußerung ein Vorkaufsrecht zustehen, soweit bestimmte gemeindliche Interessen betroffen sind und das Allgemeinwohl dies rechtfertigt. Voraussetzung des Eigentumsüberganges auf den Käufer ist also auch eine vorliegende Bestätigung der Kommune, dass von einem Vorkaufsrecht kein Gebrauch gemacht wird. Der Notar veranlasst eine Erklärung der Gemeinde zu ihrem Vorkaufsrecht. Den Gemeinden stehen nach § 24 Absatz 2 BauGB bei Veräußerungsvorgängen, die Eigentumswohnungen und Erbbaurechte betreffen, keine Vorkaufsrechte zu.

  • Mieter oder Dritte
     

Grundbucheintragung des neuen Eigentümers

Sobald der Kaufpreis auf dem vereinbarten Konto eingegangen ist, stellt der Notar beim Grundbuchamt den Antrag auf Eintragung des neuen Eigentümers in Abteilung III des Grundbuchs. Möglich ist auch die Zahlung auf ein Konto des Verkäufers oder auf ein Konto seiner Bank, um einen dort noch bestehenden Kredit auszugleichen. Nach Zahlungseingang wird der Notar informiert, sodass er weiter tätig werden kann. Erst nach Vollzug der Eintragung des Käufers in das Grundbuch (bei gleichzeitiger Löschung der nicht mehr erforderlichen Auflassungsvormerkung) wird der Notar den vom Käufer auf das Notaranderkonto überwiesenen Kaufpreis an den Verkäufer weiterleiten. Der Verkäufer erhält die Sicherheit, dass der Kaufpreis an ihn fließen wird, sobald der Käufer im Grundbuch eingetragen ist.

Eigentumsumschreibung und Besitzübergabe

Durch die Eigentumsumschreibung in Abteilung I des Grundbuchs auf den Käufer wird er rechtlicher Eigentümer der Immobilie. Mit der Besitzübernahme gehen Nutzen und Lasten auf den Käufer, der auch wirtschaftlicher Eigentümer wird.